Bahnhof Bruchsal: Freie Demokraten setzen sich für mehr Sicherheit ein

FDP/DVP-Landtagsfraktion stellt gegenüber Innenministerium Antrag zur Sicherheit auf Bahnhöfen mit einem Fokus auf Bruchsal
Freie Demokraten erstellen auf regionaler Ebene gerade zudem eigenes Konzept für den Bruchsaler Bahnhof und sein Umfeld

Bruchsal/Stuttgart. Nach verschiedenen sicherheitsrelevanten Vorkommnissen in und rund um den Bruchsaler Bahnhof in den vergangenen Wochen macht jetzt die FDP/DVP-Landtagsfraktion Druck auf die Landesregierung und das baden-württembergische Innenministerium. Nach Mitteilung von FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) haben alle zwölf Landtagsabgeordneten der Freien Demokraten unter Federführung des früheren Justizministers Prof. Dr. Ulrich Goll MdL in dieser Woche einen Antrag unter dem Titel „Straftaten und Sicherheit an Bahnhöfen“ (Drucksache 16 / 335) eingereicht. Die Landesregierung hat nun drei Wochen Zeit zu antworten.

Unter anderem wollen die FDP-Landtagsabgeordneten wissen, wie sich – unter Angabe der betroffenen Bahnhöfe – die Straftaten in und im unmittelbaren Umfeld von Bahnhöfen zumindest mit Blick auf ihre Zahl, das Anzeigenvolumen, die Deliktsart, die Aufklärungsquote, die Tatzeit und das Alter der Täter in Baden-Württemberg entwickelt haben. Insbesondere wird nach einer eigenen Bewertung der Sicherheitsbehörden zum Bruchsaler Bahnhof gebeten und das Sicherheitskonzept abgefragt. Dabei geht es neben Details zu Sicherheitsfragen ebenso um die Frage, welche Maßnahmen die Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren umgesetzt hat, um die Sicherheit an Bahnhöfen allgemein zu erhöhen und inwieweit sie mit welchen konkreten Ergebnissen mit der Bundespolizei kooperiert. Bahnhof Bruchsal: Freie Demokraten setzen sich für mehr Sicherheit ein weiterlesen

Neue und optimierte Lageeinschätzung zum Bruchsaler Bahnhof notwendig

Freie Demokraten sehen auch Bundespolizei in der Pflicht

CJ Baden TV 12072016Beitrag von Baden TV vom 12. Juli 2016.

Nach den jüngsten Berichten in der BNN/Bruchsaler Rundschau zum brutalen Vorfall gegenüber einem 31-jährigen Bruchsaler am 9. Juli 2016 erklärte FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung für den FDP-Ortsverband Bruchsal und den Kreisverband der Freien Demokraten Karlsruhe-Land (12.7.2016):

„Zuerst sind wir sehr froh darüber, dass es dem jungen Mann wieder besser geht und er keine Lähmungen haben wird. Es ist ebenso nachvollziehbar, dass die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zuerst nicht bekannt gab, dass der 31-Jährige deshalb von zwei Unbekannten brutal zusammengeschlagen wurde, weil er zwei Frauen, die im Bruchsaler Bahnhof nachts belästigt wurden, zu Hilfe eilte. Für diese Zivilcourage müssen wir dem Opfer sehr dankbar sein.

Die Vorkommnisse im Bahnhof stimmen uns aber auch sehr nachdenklich. Seit Monaten berichten uns Frauen von massiven Belästigungen. Die Bevölkerung meidet vor allem in den Nachtstunden den Bruchsaler Bahnhof. Eltern von volljährigen Töchtern holen diese auch in den frühen Abendstunden direkt am Bahngleis ab. Solche Entwicklungen der gefühlten Sicherheit müssen mehr ernst genommen werden. Neue und optimierte Lageeinschätzung zum Bruchsaler Bahnhof notwendig weiterlesen

FDP nominiert im Wahlkreis 278 Bruchsal-Schwetzingen Hendrik Tzschaschel als Bundestagskandidat

Freie Demokraten wollen mit Europa-Freundlichkeit und Einsatz für Bildung punkten
FDP nominiert im Wahlkreis 278 Bruchsal-Schwetzingen Hendrik Tzschaschel als Bundestagskandidat

NominierungBruchsal3kDie Freien Demokraten nominierten Mitte Juli 2016 den 51-jährigen Realschulkonrektor Hendrik Tzschaschel (Mitte) aus Dossenheim einstimmig zum Bundestagskandidaten der FDP im Wahlkreis 278 Bruchsal-Schwetzingen. Mit ihm freuten sich (v.r.) Alexander Kohl (Kreisvorsitzender FDP Rhein-Neckar), Heiko Zahn (Kreisvorsitzender FDP Karlsruhe-Land), Bruchsals FDP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Wacker, Dr. Birgit Reinemund (Bezirksvorsitzende FDP Kurpfalz und Mannheimer FDP-Bundestagskandidatin) und Dr. Christian Jung (FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land). (Foto: MS)

Bruchsal. Bei einer Mitgliederversammlung der Freien Demokraten für den Wahlkreis 278 (Bruchsal-Schwetzingen) wurde der 51-jährige Realschulkonrektor Hendrik Tzschaschel aus Dossenheim einstimmig zum Bundestagskandidaten der Freien Demokratischen Partei gewählt. „Ich bedanke mich sehr für dieses Vertrauen und werde mein Bestes geben, damit die FDP vor Ort wieder gestärkt aus der Wahl hervor geht. Wir werden mit einem klaren Kurs in den Wahlkampf gehen, um die Menschen von unseren Inhalten zu überzeugen“, sagte der fünffache Familienvater.

Kreisrat Prof. Dr. Jürgen Wacker, Ortsvorsitzender der FDP in Bruchsal, zeigte sich bei der Begrüßung zuversichtlich, dass die Freien Demokraten 2017 wieder in den Bundestag einziehen würden. In seiner anschließend sachlich vorgetragenen Rede begeisterte Tzschaschel die anwesenden FDP-Mitglieder. „Wir brauchen eine Partei, die sich für die Eigenverantwortung einsetzt, die die Bürgerrechte stärkt, die auf Konsolidierung der Haushalte achtet und keine weiteren Schulden macht, die für mehr Wettbewerb steht.“ Er sprach sich deutlich für die Fortentwicklung der Europäischen Union und den Euro aus. Man dürfe die europäische Idee nicht den Populisten überlassen. FDP nominiert im Wahlkreis 278 Bruchsal-Schwetzingen Hendrik Tzschaschel als Bundestagskandidat weiterlesen

Freie Demokraten sind entsetzt über brutalen Vorfall im Bruchsaler Bahnhof

FDP setzt sich schon seit Monaten für Sicherheitskonzept in und rund um das Bahnhofsareal ein / Ehemaliger Justizminister und innenpolitischer FDP-Sprecher Prof. Dr. Ulrich Goll wird nun eingeschaltet

BahnhofBruchsalSicherheit1Schon im Januar 2016 hatten Stadt- und Kreisrat Prof. Dr. Jürgen Wacker (r.) und FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Mitte) auf die Sicherheitsprobleme im Bruchsaler Bahnhof aufmerksam gemacht und in den Nachtstunden wartende Frauen befragt. (Foto: HZ)

Bruchsal. Nach dem brutalen Angriff auf einen 31-Jährigen in der Nacht zum 9. Juli 2016 mit der Folge von massiven Wirbelsäulen- und Kopfverletzungen sowie Nervenschädigungen sind die Freien Demokraten in Bruchsal mehr als entsetzt. „Wir fragen uns, was nach diesem schrecklichen Vorfall noch passieren muss, bis es ein neues und abgestimmtes Sicherheitskonzept für den Bahnhof gibt“, sagte FDP-Ortsvorsitzender und Stadtrat Prof. Dr. Jürgen Wacker. „Unsere Gedanken sind bei dem Opfer der Tat. Wir hoffen, dass der junge Mann wieder vollständig gesundet und es keine bleibenden Schäden gibt“, stellte Wacker heraus und sagte weiter: „Auf verschiedenen Ebenen haben wir unsere Forderung nach einem solchen Konzept mit mehr Präsenz von Landes- und Bundespolizei und mehr präventiven Maßnahmen wie hellerem Licht im Bahnhofsareal nicht nur in der Presse, sondern ebenso in vielen persönlichen Gesprächen auch mit Abgeordneten und Mandatsträgern anderer Parteien thematisiert. Geschehen ist bislang nichts.“ Freie Demokraten sind entsetzt über brutalen Vorfall im Bruchsaler Bahnhof weiterlesen

Bundesverkehrswegeplan 2030: „Bruchsal und Bretten nicht gegeneinander ausspielen“

Freie Demokraten fordern gemeinsame Bundesstraßen-Planung von Bruchsal über Bretten nach Pforzheim / Für die geplante Bruchsaler B35 Ortsumfahrung Ost will die FDP eine Tunnel-Lösung

Tunnel3kFDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (2.v.l.) sowie Max Scheu, Bruchsals FDP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Wacker und Hans-Jürgen Bange (Stellv. Kreisvorsitzender der FDP Karlsruhe-Land) setzen sich für eine „gemeinsame, ganzheitliche und überregionale Planung“ ein, um die massiven Verkehrsprobleme zwischen Bruchsal, Bretten und Pforzheim zu lösen. Für die geplante Bruchsaler B35 Ortsumfahrung Ost fordern die Liberalen einen Tunnel. (Foto: FDP)

Bruchsal/Bretten. Die Freien Demokraten wollen die Verkehrsprobleme auf der Achse Bruchsal-Bretten-Pforzheim durch eine „gemeinsame, ganzheitliche und überregionale Planung“ lösen. „Es hat in den vergangenen Wochen keinen Sinn gemacht, dass viele Gemeinderäte an der B35/B294 unter Zeitdruck Stellungnahmen des nicht komplett durchdachten Bundesverkehrswegeplans abgeben mussten und dadurch selbst Widersprüche erzeugt haben“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung bei einem Vor-Ort-Termin der Freien Demokraten in Bruchsal. So hätte eine Bruchsaler Alternativplanung der B35 zur notwendigen Entlastung von Heidelsheim und Helmsheim nicht die Bedürfnisse von Bretten beachtet. Bundesverkehrswegeplan 2030: „Bruchsal und Bretten nicht gegeneinander ausspielen“ weiterlesen