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FDP Bruchsal geht mit 32 Kandidaten in den Gemeinderatswahlkampf

Die Top 6-Kandidaten der FDP/Bürgerliste von links nach rechts: Dr. Volker Ihle, Peter Schürrer, Dr. Heike Stengel, Thomas Lichtner, Prof. Dr. Jürgen Wacker und Rüdiger Lupp.
Die Top 6-Kandidaten der FDP/Bürgerliste von links nach rechts: Dr. Volker Ihle, Peter Schürrer, Dr. Heike Stengel, Thomas Lichtner, Prof. Dr. Jürgen Wacker und Rüdiger Lupp.

Die Bruchsaler Liberalen haben Mitte Februar ihre Wahlliste für die im Mai anstehende Gemeinderatswahl gewählt. Die Liste besteht zu gleichen Teilen aus Parteimitgliedern und engagierten, liberal eingestellten Bruchsaler Bürgerinnen und Bürgern und wird unter der Bezeichnung „FDP/Bürgerliste“ zur Wahl stehen.

Einstimmig wurde dabei der ärztliche Direktor der Bruchsaler Frauenklinik und Ortsvorsitzende der FDP Bruchsal Prof. Dr. Jürgen Wacker zum Spitzenkandidaten bestimmt. Der Gemeinde- und Kreisrat will mit einem starken Ergebnis erneut in Fraktionsstärke ins Bruchsaler Rathaus einziehen.

Auf den zweiten Platz wurde der Heidelsheimer Ortschaftsrat Thomas Lichtner gewählt, der insbesondere die Themen Energieversorgung und Landwirtschaft bespielen will. Der Gemeinderat Dr. Volker Ihle (Platz 3) und der Bruchsaler Unternehmer Peter Schürrer (Platz 4) wollen sich ebenfalls mit ihrer Expertise bei der anstehenden Wahl einbringen. Ihle, der bereits seit 2014 Mitglied des Bruchsaler Gemeinderats ist, möchte die Themen Generationengerechtigkeit und Zukunftsorientierung weiter voranbringen. Schürrers Schwerpunkt bilden die Bereiche Wohnen und Bauen, dabei möchte er sich vor allem für mehr bezahlbaren Wohnraum in Bruchsal einsetzen. Den fünften und sechsten Platz belegen die Zahnärztin Dr. Heike Stengel und der Werbekaufmann Rüdiger Lupp, die sich für eine umweltfreundliche, gesellschaftlich verträgliche und ideologiefreie Verkehrsführung in Bruchsal und die Stärkung des Ehrenamtes und Vereinswesens einsetzen wollen.

Auf den Plätzen sieben bis zwölf befinden sich der FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn, der Schauspieler Hannes Höchsmann, der Unternehmer Franz Barth, der Untergrombacher Gastronom Franz Schneider, der angehende Student Nicolas Schweikert sowie die Krankenschwester Kristina Nikolic.

Die weiteren Plätze belegen in alphabetischer Reihenfolge Bärbel Brand, Gudrun Csanietz, Dr. Jürgen Dick, Lea Eckhardt, Dr. Ramin Faramandhi, Prof. Dr. Roland Fries, Dominique Hauk, Lena Hawelka, Dr. Frank Hoffmann, Timo Imhof, Hans-Maximilian Lupp, Christian Kirner, Margarete Mayer, Dennis Rommel, Majda und Wolfgang Schrey, Matthias Steger, Hela Trausel, Walburga Ummenhofer und Renate Wacker.

„Ich bin als Ortsvorsitzender froh und stolz, dass unser Verband mit einer solch starken und ausgewogenen Liste ins Rennen gehen wird. Wir werden uns geschlossen als Team präsentieren und gemeinsam für die liberale Sache in Bruchsal kämpfen“, so der Spitzenkandidat Jürgen Wacker in seinem Schlusswort.

Die Bestimmung der Bruchsaler Kandidaten für die zeitglich zur Gemeinderatswahl anstehende Kreistagswahl wird Ende März durch einen separaten Kreisparteitag erfolgen. Weitere Informationen zu den Schwerpunkten und Veranstaltungen der Freien Demokraten Bruchsal finden Sie online unter: fdp-bruchsal.de.

Jung: Dettenheim, Philippsburg und Germersheim sollten sich nun auf Klagen gegen grün-schwarze Landesregierung zur Rettung des Naturschutzgebietes Elisabethenwört vorbereiten

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung unterstützt Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (l.) und Bürgermeister Stefan Martus weiter bei ihrem Einsatz für einen gesteuerten Polder für das Naturschutzgebiet Elisabethenwört. Das Foto entstand 2018 bei einer Veranstaltung der Gemeinde Dettenheim in Rußheim. (Foto: Maximilian Scheu)

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) sagte am Sonntag (10.2.2019) in Bruchsal zu den Äußerungen der Grünen-Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz (Bretten) in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 9.2.2019 „Der Polder ist keine Alternative“:

„Bei den aktuellen Äußerungen der Grünen-Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz zur Zukunft des Naturschutzgebietes Elisabthenwört frage ich mich: Haben wir es hier mit einer bewussten Desinformation der Abgeordneten in Absprache mit dem Grünen-Umweltstaatssekretär Dr. André Baumann oder einfach nur mit ökologischer und naturschutzrechtlicher Unkenntnis zu tun?

Warum hat Andrea Schwarz in den vergangenen Monaten nicht den Dialog mit den von den geplanten unkontrollierten Flutungen, die sie als „ökologisch“ bezeichnet, im Naturschutzgebiet Elisabethenwört betroffenen Kommunen Dettenheim, Philippsburg und Germersheim gesucht, mit den Bürgermeistern in ihrem Wahlkreis gesprochen und an Vor-Ort-Terminen teilgenommen?

Warum bezeichnet die Grünen-Abgeordnete die Argumente der Bürgerinitiativen, der Gemeinderäte und besonders von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) für einen gesteuerten Polder als „falsche Tatsachen“ und warum wirft Andrea Schwarz den Bürgermeistern eine Gefährdung des „sozialen Friedens“ vor?

Warum leisten besonders die CDU-Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger (Bruchsal) und Joachim Kößler (Bretten) nicht massiv in der Öffentlichkeit Widerstand gegen die Grünen-Flutungspläne für Elisabethenwört, warum halten sie sich überhaupt noch zurück, obwohl kein Tag vergeht, an dem sich CDU-Mitglieder an mich wenden und für die klare Position der Freien Demokraten und von mir als FDP-Bundestagsabgeordneten für einen gesteuerten Polder danken? –

Den politisch Verantwortlichen Gemeinderäten und Bürgermeistern in
Dettenheim, Philippsburg und Germersheim bleibt nach meiner Analyse nichts anderes übrig, sich nun auf Klagen gegen die grün-schwarze Landesregierung zur Rettung des Naturschutzgebietes Elisabethenwört vorzubereiten. In diesem Zusammenhang gilt auch weiter das Angebot der Freien Demokraten und der SPD sofort oder nach der Kommunal- und Europawahl eine neue Landesregierung ohne die Grünen in Baden-Württemberg mit einer Zwei-Stimmen-Mehrheit im Landtag zu bilden. Ein neuer Umweltminister und ein neuer Umweltstaatssekretär könnten dann sofort die durchdachten und von mir favorisierten Pläne für einen gesteuerten Polder in Elisabethenwört und den wenige Kilometer entfernten Retentionsraum Bellenkopf/Rappenwört (Gemarkungen Rheinstetten, Au am Rhein und Karlsruhe) ebenso umsetzen.“

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung unterstützt Bürgermeisterin Ute
Göbelbecker (l.) und Bürgermeister Stefan Martus weiter bei ihrem Einsatz
für einen gesteuerten Polder für das Naturschutzgebiet Elisabethenwört. Das
Foto entstand 2018 bei einer Veranstaltung der Gemeinde Dettenheim in
Rußheim. (Foto: Maximilian Scheu)

Jung kämpft weiter gegen „ökologische“ Flutungen

Bundestagsabgeordneter Christian Jung zusammen mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim.
Bundestagsabgeordneter Christian Jung zusammen mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim.

Deutliche Worte von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung (Wahlkreis Karlsruhe-Land) beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim (18.1.2019): In einem Grußwort in der vollbesetzten Festhalle rief Christian Jung die Bevölkerung, die Bürgerinitiativen und die Gemeinderäte von Dettenheim und der Stadt Philippsburg mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und Bürgermeister Stefan Martus an der Spitze dazu auf, massiven Widerstand gegen die Polderpläne und die permanenten unkontrollierten Flutungen des Naturschutzgebietes Elisabethenwört der grün-schwarzen Landesregierung zu leisten und sich auf Klagen vorzubereiten. Dazu sei es notwendig, sich mit den Bürgerinitiativen am Rhein zusammenzuschließen und weiter für gesteuerte Polder zu kämpfen. Das Verhalten und die Nicht-Kommunikation von Grünen-Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann gegenüber den betroffenen Kommunen und den Bürgermeistern im Landkreis Karlsruhe kritisierte der FDP-Politiker scharf. Der Staatssekretär müsse allein schon deshalb mit sofortiger Wirkung in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Die Grünen wollten am Rhein aus ideologischen Gründen die in den vergangenen 200 Jahren entstandenen Naturschutzgebiete zerstören, was die Freien Demokraten nicht zuließen.