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Regionalexpress-Streichung: Freie Demokraten fordern Transparenz bei Fahrgastzählung

Balingen8FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) fordert vom baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) eine transparente Offenlegung der jüngsten Fahrgastzählungen im Regionalexpress Heidelberg-Stuttgart. Die Freien Demokraten in der Region setzen sich seit über einem Jahr für die Rettung des RE ein. (Foto: FDP)

Bruchsal (PM). „Ich fordere Sie auf, endlich Klarheit und Transparenz bei den erhobenen Daten der Fahrgastzählungen im Regionalexpress Heidelberg-Stuttgart zu schaffen“, schreibt FDP-Regionalversammlungsmitglied und Kreisvorstandsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) in einem Brief an den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Am 18. Juni 2015 sei ganztägig im Regionalexpress eine Studentengruppe im Auftrag der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg unterwegs gewesen, habe die Fahrgäste gezählt und über ihr Fahrverhalten befragt.

„Die RE-Züge sind zurzeit auch zu den Randzeiten sehr gut besetzt, obwohl der Regionalexpress wegen Bauarbeiten gerade nur nach Bietigheim-Bissingen fährt. Sie und Ihr Ministerium behaupten seit Monaten, dass der Regionalexpress nicht ausgelastet sei“, schreibt Jung weiter. Regionalexpress-Streichung: Freie Demokraten fordern Transparenz bei Fahrgastzählung weiterlesen

Die neue FDP: Inhaltlich knallhart, aber trotzdem sympathisch

Heiko Zahn neuer Kreisvorsitzender der Freien Demokraten

Balingen22kDer neue FDP-Kreisvorsitzende Heiko Zahn (Bruchsal) zusammen mit dem Spitzenkandidaten Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL beim Landesparteitag der Liberalen 2015 unter dem Motto „Mut schafft Chancen“. (Foto: Jung)

Zum neuen Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten Karlsruhe-Land wurde bei einer Mitgliederversammlung Mitte Juni 2015 der 38-jährige selbständige Unternehmer Heiko Zahn (Bruchsal) einstimmig in geheimer Wahl gewählt. Er folgt auf Dr. Otto Hertäg (61) aus Stutensee, der aus beruflichen und privaten Gründen das Amt des Kreisvorsitzenden niederlegte, die FDP aber weiterhin als stellvertretender Vorsitzender unterstützen wird.

Neuer Schatzmeister wurde Alfred Wernert (Bretten), der auf Sascha Fanz (Walzbachtal) folgt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind weiterhin im Amt und werden erst nach der Landtagswahl 2016 neu gewählt. Dies sind als Stellvertreter Hans-Jürgen Bange (Bretten), Manfred Will (Eggenstein-Leopoldshafen) und Prof. Dr. Jürgen Wacker (Bruchsal) sowie Dr. Christian Jung (Bruchsal) als Schriftführer. Die neue FDP: Inhaltlich knallhart, aber trotzdem sympathisch weiterlesen

Prof. Dr. Jürgen Wacker zur Wiedereinführung des Bruchsaler Altkennzeichens „BR“

FDP-Landtagskandidat und Kreisrat Prof. Dr. Jürgen Wacker im Interview mit dem Regio-Magazin „Willi“ zur Wiedereinführung des Bruchsaler Altkennzeichens „BR“:

Jürgen-Wacker„2013 habe ich im Kreistag noch gegen die Einführung des BR-Kennzeichens gestimmt. Dies hatte den Grund, dass uns die Landkreisverwaltung und der Landrat überzeugend darlegten, dass mit der Wiedereinführung sehr hohe Personalkosten verbunden seien. Damals war von einer ‚Personaljahresstelle‘ die Rede. Mittlerweile sehe ich die Sache anders: Viele Landkreise haben die Altkennzeichen erfolgreich ohne höhere Personalausgaben eingeführt. Das schaffen wir im Landkreis Karlsruhe auch! Jeder Bürger kann dann frei entscheiden, ob er das Kennzeichen haben will oder nicht. Wie bei einem Wunschkennzeichen muss man dann eventuell eine höhere Gebühr bezahlen. Vielen Bekannten und Freunden in anderen Städten war dies komplett egal. Sie sind sehr schnell wieder zum Altkennzeichen zurückgekehrt. Im Jahr der Heimattage wäre die Wiedereinführung also ein tolles Geschenk für die Bruchsaler.“

Regionalexpress: Landesregierung setzt sich über Koalitionsvertrag gleich zweimal hinweg

Die Freien Demokraten FDP im Landkreis bezeichnen Grüne und Verkehrsministerium als „beratungsresistent“. Argumente für den Erhalt des Regionalexpress mit Halten in Bretten, Bruchsal und Bad Schönborn/Kronau wurden nicht berücksichtigt.

Bruchsal2kDie Freien Demokraten im Land und in der Region setzen sich weiterhin für den Erhalt des Regionalexpress (RE-Linie) zwischen Stuttgart und Heidelberg ein. Die FDP kämpft seit über einem Jahr auf verschiedenen Ebenen für den RE. Die Argumente wurden bislang nicht vom von den Grünen geführten baden-württembergischen Verkehrsministerium berücksichtigt. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann MdL, sowie die FDP-Landtagskandidaten Carolin Holzmüller (Bretten) und Prof. Dr. Jürgen Wacker (Bruchsal) sowie ihre Zweitkandidaten Simon Ohlig (Bretten) und Dr. Christian Jung (Bruchsal) setzen sich trotzdem für ein Umdenken ein.

Bretten/Bruchsal/Bad Schönborn/Kronau (PM). Seit über einem Jahr setzen sich die Freien Demokraten FDP auf verschiedenen Ebenen für den Erhalt des Regionalexpress zwischen Stuttgart und Heidelberg mit Halten in Bretten, Bruchsal und Bad Schönborn/Kronau ein. „Es zeigt sich immer mehr, dass die Grünen und das von ihnen geführte Verkehrsministerium völlig beratungsresistent bei der geplanten Zugstreichung sind. Unsere Argumente und die von vielen anderen wie der Metropolregion Rhein-Neckar wurden bislang nicht gehört und berücksichtigt“, sagte FDP-Regionalverbands-Versammlungsmitglied Dr. Christian Jung (Bruchsal) in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem verkehrspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann MdL, und den beiden Landtagskandidaten der Freien Demokraten Carolin Holzmüller (Bretten) und Prof. Dr. Jürgen Wacker (Bruchsal).

Bruchsal10kLeidtragende der Pläne seien vor allem die Pendler. „Es ist ein spürbarer Unterschied, wenn in Zukunft zwischen Bruchsal, Bretten und Mühlacker der S-Bahn-Ersatz ‚Metropolexpress‘ an jeder Haltestelle hält und nicht durchfährt. Die vom Ministerium gepriesene RE-Umsteigemöglichkeit Richtung Stuttgart in Durlach bringt den Brettenern nichts und dauert für die Menschen aus Bruchsal, Kronau, Bad Schönborn und den umliegenden Gemeinden bei der Fahrt in Richtung Stuttgart zudem länger als zuvor“, sagte Jung. Die Erwiderungen des Ministeriums zu der Kritik an der Zugstreichung sei deshalb nicht mehr als „politische Lyrik“, mit denen man längere und umständliche Fahrtzeiten mit Umstiegen zu rechtfertigen versuche. Wenn es Zug zu spät sei, werde auch in Zukunft der Anschluss verpasst. „Das passiert in einem direkten Regionalexpress nicht! Regionalexpress: Landesregierung setzt sich über Koalitionsvertrag gleich zweimal hinweg weiterlesen