Bruchsaler Bahnhof: Öffentliche Sicherheit muss gewährleistet werden

Vor-Ort-Termin der Freien Demokraten mit Justizminister a.D. Prof. Dr. Ulrich Goll / Deutsche Bahn wird vorerst keine Videotechnik im Bruchsaler Bahnhof installieren

goll1kJustizminister a.D. Prof. Dr. Ulrich Goll (2.v.r.) besuchte Anfang Oktober 2016 Bruchsal. Im und rund um den Bruchsaler Bahnhof ließ er sich das Sicherheitskonzept der Freien Demokraten für den Bahnhof vorstellen. Das Foto zeigt außerdem v.r. Dr. Christian Jung, Hendrik Tzschaschel, Ellen Kleiber und Werner Schön.

goll3kBei der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal informierten sich die Freien Demokraten über die vielfältigen Einsätze und die notwendige Ersatzbeschaffung von Großgeräten wie Einsatzfahrzeugen und LKW für die Polizei. Das Foto zeigt v.r. Dr. Christian Jung, Prof. Dr. Ulrich Goll MdL, Leitender Polizeidirektor Volker Erlewein und Hendrik Tzschaschel. (Fotos: FDP)

Bruchsal. Die Freien Demokraten in Bruchsal setzen sich weiterhin für ein abgestimmtes und ganzheitliches Sicherheitskonzept für den Bruchsaler Bahnhof ein. Dazu konnten die beiden FDP-Bundestagskandidaten Hendrik Tzschaschel (WK Bruchsal-Schwetzingen) und Dr. Christian Jung (WK Karlsruhe-Land) Anfang Oktober 2016 den innenpolitischen Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion Justizminister a.D. Prof. Dr. Ulrich Goll MdL in Bruchsal begrüßen. Nach einem Vor-Ort-Termin im und rund um den Bruchsaler Bahnhof besuchten die FDP-Politiker zusammen mit Kreisrat Werner Schön und FDP-Kreisvorstandsmitglied Ellen Kleiber noch die Bruchsaler Bereitschaftspolizeidirektion, um sich vor Ort über die notwendige Neubeschaffung von Großgeräten wie LKW und Einsatzfahrzeuge zu informieren.

Ulrich Goll lobte das von der regionalen FDP initiierte Sicherheitskonzept für den Bruchsaler Bahnhof. „Ich werde mich im Landtag und im Innenausschuss dafür einsetzen, dass wir ein besonderes Augenmerk auf die Bahnhöfe richten. Über Bruchsal haben wir intensiv gesprochen. Es gilt auch hier die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten“, sagte Goll. Nach Mitteilung von Christian Jung beabsichtigt die Deutsche Bahn „vorerst nicht, im Bruchsaler Bahnhof Videotechnik zu installieren“. Dies habe ihm DB-Sicherheitschef Hans-Hilmar Rischke in einem persönlichen Brief mitgeteilt. „Wir gehen aber nach zahlreichen Gesprächen davon aus, dass die Mitarbeiter von DB Sicherheit verstärkt in Bruchsal präsent sein werden. Dies hat sich im September bereits gezeigt“, sagte Jung. Er hatte sich gerade auch mit dem Chef der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe getroffen, um sich über die Sicherheit in Bruchsal auszutauschen.

„Wir freuen uns, dass nun auch die Stadt Bruchsal aktiv werden will. Ein Termin für ein Treffen mit allen Sicherheitsakteuren soll in Kürze stattfinden“, äußerte Jung. Für ihn ist besonders problematisch, dass die nächtliche Beleuchtung der Bahnhofszugänge immer noch viel zu schwach ist. „Angsträume und zu dunkle Stellen wie dieser Parkplatz müssen vermieden werden“, pflichtete auch Ulrich Goll bei. Von der regionalen FDP wurde bei dem Treffen zudem die Forderung wiederholt, das Bruchsaler Polizeirevier personell von 72 auf 85 Beamte aufzustocken. Bei der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal empfing Leitender Polizeidirektor Volker Erlewein die FDP-Politiker und skizzierte die Arbeit der „Einsatzpolizei“ des Landes mit ihren verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen. „Besonders bestürzt hat mich die Brutalität, der viele Polizeibeamte mittlerweile  ausgesetzt sind. Dies gilt besonders für die vielen verletzten Polzisten“, sagte Hendrik Tzschaschel nach dem Gespräch. Deshalb sei es notwendig, die Polizeibeamten noch besser auszustatten.

Freie Demokraten FDP
Kreisverband Karlsruhe-Land
Pressemitteilung vom 6./7. Oktober 2016