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Jung kämpft weiter gegen „ökologische“ Flutungen

Bundestagsabgeordneter Christian Jung zusammen mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim.
Bundestagsabgeordneter Christian Jung zusammen mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim.

Deutliche Worte von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung (Wahlkreis Karlsruhe-Land) beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim (18.1.2019): In einem Grußwort in der vollbesetzten Festhalle rief Christian Jung die Bevölkerung, die Bürgerinitiativen und die Gemeinderäte von Dettenheim und der Stadt Philippsburg mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und Bürgermeister Stefan Martus an der Spitze dazu auf, massiven Widerstand gegen die Polderpläne und die permanenten unkontrollierten Flutungen des Naturschutzgebietes Elisabethenwört der grün-schwarzen Landesregierung zu leisten und sich auf Klagen vorzubereiten. Dazu sei es notwendig, sich mit den Bürgerinitiativen am Rhein zusammenzuschließen und weiter für gesteuerte Polder zu kämpfen. Das Verhalten und die Nicht-Kommunikation von Grünen-Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann gegenüber den betroffenen Kommunen und den Bürgermeistern im Landkreis Karlsruhe kritisierte der FDP-Politiker scharf. Der Staatssekretär müsse allein schon deshalb mit sofortiger Wirkung in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Die Grünen wollten am Rhein aus ideologischen Gründen die in den vergangenen 200 Jahren entstandenen Naturschutzgebiete zerstören, was die Freien Demokraten nicht zuließen.

Würdigung des Ehrenamts muss schon im Kopf beginnen

Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte Technisches Hilfswerk THW in Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen

Waghäusel/Oberhausen-Rheinhausen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchte im Dezember 2018 die Ortsverbände des Technisches Hilfswerks (THW) Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen. Die Verantwortlichen der beiden Ortsverbände luden zunächst zu einer gemeinsamen Begehung der Bestandsliegenschaft in Waghäusel ein. Hierbei konnte sich der liberale Bundestagsabgeordnete ein erstes Bild über den Zustand der Ausstattung und über die Räumlichkeiten des THW machen.

Anschließend wurde die im Jahr 2012 neu errichtete Liegenschaft des THW Oberhausen-Rheinhausen besichtigt. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Büchner, dem stellvertretenden THW-Landesbeauftragten Jens Olaf Sandmann und THW-Landessprecher Michael Hambsch wurden die unterschiedlichen Fahr- und Werkzeuge der beiden Ortsverbände vorgeführt und erläutert. Waghäusel verfügt über eine Fachgruppe „Beleuchtung“, die auch in Zukunft bei Großaufgeboten und Unglücken die Ausleuchtung mit großem Gerät vornehmen wird. In Oberhausen-Rheinhausen gibt es die Fachgruppe „Wassergefahren“, die vor allem am Rhein unterwegs ist und verschiedene Gefahrenszenarien permanent trainiert.

Die Teilnehmer diskutierten im über aktuelle Herausforderungen des THW. Insbesondere die Würdigung des Ehrenamtes rückte in den Fokus der Diskussion. „Das Ehrenamt muss in unserer Gesellschaft mehr Wertschätzung erfahren, andernfalls wird es in naher Zukunft in dieser Form nicht mehr existieren“, betonte Jung. Um dies zu erreichen, muss nach Ansicht Jungs „ergebnisoffen über Förderungsmöglichkeiten und Anreize gesprochen werden“. Der baden-württembergische Landessprecher des Technischen Hilfswerks Michael Hambsch stellte heraus, dass die Würdigung des Ehrenamtes schon in den Köpfen beginnt. „Egal ob beim THW oder bei der Freiwilligen Feuerwehr, die Mitglieder opfern einen großen Teil ihrer Freizeit auf, um Menschenleben zu retten und anderen zu helfen. Dies muss man sich stets vor Augen halten.“

Straßenbau, Polizeistandort, Landesfeuerwehrschule und Unterrichtsausfall: FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung beschreibt Handlungsfelder für Bruchsal

Mitgliederversammlung der Freien Demokraten blickt Kommunalwahlen 2019 optimistisch entgegen

Bruchsal (PM). Von seiner Arbeit für Bruchsal und die Region berichtete FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) bei einer Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes Bruchsal Ende Oktober. „Wie man es auch dreht und wendet: Der Landkreis Karlsruhe und die gesamte Region steuern auf einen massiven Verkehrsinfarkt zu. Dieser wird nicht nur von allen Prognosen in Aussicht gestellt; er wird auch zunehmend erlebbar im täglichen Berufsverkehr“, sagte Jung.

Das Mitglied im Parlamentsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur warb deswegen erneut nachdrücklich für einen koordinierten Masterplan in Sachen Straßenbau: „Als Liberale streiten wir schon lange für eine durchdachte Achsenplanung zwischen Bruchsal, Bretten, Neulingen und Pforzheim, in deren Rahmen die große B35-Tunnellösung für Bruchsal umgesetzt werden muss.“ Ferner plädierte Jung für eine konsequente Vereinfachung des Planungsrechts: „Noch immer kosten Straßenbauprojekte unglaublich viel Zeit, auch weil sich Regierungspräsidien, Land und Bund bei der Umsetzung mühsam abstimmen müssen.“ Planungsdokumente würden weiterhin analog und teilweise auf CD und damit „auf altmodische Weise“ zwischen den Behörden hin und hergeschickt, was den Modernisierungsbedarf der Planungsprozesse versinnbildliche. „Wenn schon zu spät erkannt wird, dass Entlastungstrassen an vielen neuralgischen Punkten nötig sind, müssen wir wenigstens bei Planung und Realisierung besser werden“, sagte der FDP-Politiker.

Zweitens betonte Jung, dass er sich weiterhin für einen Neubau der Bruchsaler Polizeischule auf oder nahe des Geländes der Bereitschaftspolizei einsetze. „Wir wollen die mangelnde Investitionsbereitschaft der grün-schwarzen Landesregierung nicht einfach hinnehmen. Bruchsal ist bezogen auf Nordbaden der ideale Standort für die Polizeischule. Das gilt über die jetzt für 2022 geplante Schließung hinaus“, sagte Christian Jung. Weiterhin stehe die Landesfeuerwehrschule Bruchsal im Fokus. „Die Kapazitätsprobleme dort müssen schleunigst angegangen werden. 100 weitere Übernachtungsplätze sind nötig.“ Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) sei gefordert, nun endlich einen konkreten Ausbauplan vorzulegen. Ein wichtiges Thema war ebenso der große Unterrichtsausfall an den Schulen in und rund um Bruchsal, weshalb sich Christian Jung mit der FDP/DVP-Landtagsfraktion in Verbindung setzen werde. Die Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes widmete sich ferner der Vorbereitung der Kommunalwahlen 2019. „Mit einer dynamischen Kandidatenliste werden wir uns erneut um Verantwortung in Gemeinderat und Kreistag bewerben“, unterstrich FDP-Pressesprecher Maximilian Scheu. Wer kommunalpolitische Verantwortung übernehmen wolle, sei herzlich eingeladen, sich bei den Freien Demokraten Bruchsal zu engagieren.