Schlagwort-Archiv: Christian Jung

Jung: Dettenheim, Philippsburg und Germersheim sollten sich nun auf Klagen gegen grün-schwarze Landesregierung zur Rettung des Naturschutzgebietes Elisabethenwört vorbereiten

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung unterstützt Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (l.) und Bürgermeister Stefan Martus weiter bei ihrem Einsatz für einen gesteuerten Polder für das Naturschutzgebiet Elisabethenwört. Das Foto entstand 2018 bei einer Veranstaltung der Gemeinde Dettenheim in Rußheim. (Foto: Maximilian Scheu)

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) sagte am Sonntag (10.2.2019) in Bruchsal zu den Äußerungen der Grünen-Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz (Bretten) in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 9.2.2019 „Der Polder ist keine Alternative“:

„Bei den aktuellen Äußerungen der Grünen-Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz zur Zukunft des Naturschutzgebietes Elisabthenwört frage ich mich: Haben wir es hier mit einer bewussten Desinformation der Abgeordneten in Absprache mit dem Grünen-Umweltstaatssekretär Dr. André Baumann oder einfach nur mit ökologischer und naturschutzrechtlicher Unkenntnis zu tun?

Warum hat Andrea Schwarz in den vergangenen Monaten nicht den Dialog mit den von den geplanten unkontrollierten Flutungen, die sie als „ökologisch“ bezeichnet, im Naturschutzgebiet Elisabethenwört betroffenen Kommunen Dettenheim, Philippsburg und Germersheim gesucht, mit den Bürgermeistern in ihrem Wahlkreis gesprochen und an Vor-Ort-Terminen teilgenommen?

Warum bezeichnet die Grünen-Abgeordnete die Argumente der Bürgerinitiativen, der Gemeinderäte und besonders von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) für einen gesteuerten Polder als „falsche Tatsachen“ und warum wirft Andrea Schwarz den Bürgermeistern eine Gefährdung des „sozialen Friedens“ vor?

Warum leisten besonders die CDU-Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger (Bruchsal) und Joachim Kößler (Bretten) nicht massiv in der Öffentlichkeit Widerstand gegen die Grünen-Flutungspläne für Elisabethenwört, warum halten sie sich überhaupt noch zurück, obwohl kein Tag vergeht, an dem sich CDU-Mitglieder an mich wenden und für die klare Position der Freien Demokraten und von mir als FDP-Bundestagsabgeordneten für einen gesteuerten Polder danken? –

Den politisch Verantwortlichen Gemeinderäten und Bürgermeistern in
Dettenheim, Philippsburg und Germersheim bleibt nach meiner Analyse nichts anderes übrig, sich nun auf Klagen gegen die grün-schwarze Landesregierung zur Rettung des Naturschutzgebietes Elisabethenwört vorzubereiten. In diesem Zusammenhang gilt auch weiter das Angebot der Freien Demokraten und der SPD sofort oder nach der Kommunal- und Europawahl eine neue Landesregierung ohne die Grünen in Baden-Württemberg mit einer Zwei-Stimmen-Mehrheit im Landtag zu bilden. Ein neuer Umweltminister und ein neuer Umweltstaatssekretär könnten dann sofort die durchdachten und von mir favorisierten Pläne für einen gesteuerten Polder in Elisabethenwört und den wenige Kilometer entfernten Retentionsraum Bellenkopf/Rappenwört (Gemarkungen Rheinstetten, Au am Rhein und Karlsruhe) ebenso umsetzen.“

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung unterstützt Bürgermeisterin Ute
Göbelbecker (l.) und Bürgermeister Stefan Martus weiter bei ihrem Einsatz
für einen gesteuerten Polder für das Naturschutzgebiet Elisabethenwört. Das
Foto entstand 2018 bei einer Veranstaltung der Gemeinde Dettenheim in
Rußheim. (Foto: Maximilian Scheu)

Jung kämpft weiter gegen „ökologische“ Flutungen

Bundestagsabgeordneter Christian Jung zusammen mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim.
Bundestagsabgeordneter Christian Jung zusammen mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim.

Deutliche Worte von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung (Wahlkreis Karlsruhe-Land) beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim in Rußheim (18.1.2019): In einem Grußwort in der vollbesetzten Festhalle rief Christian Jung die Bevölkerung, die Bürgerinitiativen und die Gemeinderäte von Dettenheim und der Stadt Philippsburg mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und Bürgermeister Stefan Martus an der Spitze dazu auf, massiven Widerstand gegen die Polderpläne und die permanenten unkontrollierten Flutungen des Naturschutzgebietes Elisabethenwört der grün-schwarzen Landesregierung zu leisten und sich auf Klagen vorzubereiten. Dazu sei es notwendig, sich mit den Bürgerinitiativen am Rhein zusammenzuschließen und weiter für gesteuerte Polder zu kämpfen. Das Verhalten und die Nicht-Kommunikation von Grünen-Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann gegenüber den betroffenen Kommunen und den Bürgermeistern im Landkreis Karlsruhe kritisierte der FDP-Politiker scharf. Der Staatssekretär müsse allein schon deshalb mit sofortiger Wirkung in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Die Grünen wollten am Rhein aus ideologischen Gründen die in den vergangenen 200 Jahren entstandenen Naturschutzgebiete zerstören, was die Freien Demokraten nicht zuließen.

Würdigung des Ehrenamts muss schon im Kopf beginnen

Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte Technisches Hilfswerk THW in Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen

Waghäusel/Oberhausen-Rheinhausen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchte im Dezember 2018 die Ortsverbände des Technisches Hilfswerks (THW) Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen. Die Verantwortlichen der beiden Ortsverbände luden zunächst zu einer gemeinsamen Begehung der Bestandsliegenschaft in Waghäusel ein. Hierbei konnte sich der liberale Bundestagsabgeordnete ein erstes Bild über den Zustand der Ausstattung und über die Räumlichkeiten des THW machen.

Anschließend wurde die im Jahr 2012 neu errichtete Liegenschaft des THW Oberhausen-Rheinhausen besichtigt. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Büchner, dem stellvertretenden THW-Landesbeauftragten Jens Olaf Sandmann und THW-Landessprecher Michael Hambsch wurden die unterschiedlichen Fahr- und Werkzeuge der beiden Ortsverbände vorgeführt und erläutert. Waghäusel verfügt über eine Fachgruppe „Beleuchtung“, die auch in Zukunft bei Großaufgeboten und Unglücken die Ausleuchtung mit großem Gerät vornehmen wird. In Oberhausen-Rheinhausen gibt es die Fachgruppe „Wassergefahren“, die vor allem am Rhein unterwegs ist und verschiedene Gefahrenszenarien permanent trainiert.

Die Teilnehmer diskutierten im über aktuelle Herausforderungen des THW. Insbesondere die Würdigung des Ehrenamtes rückte in den Fokus der Diskussion. „Das Ehrenamt muss in unserer Gesellschaft mehr Wertschätzung erfahren, andernfalls wird es in naher Zukunft in dieser Form nicht mehr existieren“, betonte Jung. Um dies zu erreichen, muss nach Ansicht Jungs „ergebnisoffen über Förderungsmöglichkeiten und Anreize gesprochen werden“. Der baden-württembergische Landessprecher des Technischen Hilfswerks Michael Hambsch stellte heraus, dass die Würdigung des Ehrenamtes schon in den Köpfen beginnt. „Egal ob beim THW oder bei der Freiwilligen Feuerwehr, die Mitglieder opfern einen großen Teil ihrer Freizeit auf, um Menschenleben zu retten und anderen zu helfen. Dies muss man sich stets vor Augen halten.“

Enttäuschte CDU-Mitglieder herzlich bei den Freien Demokraten willkommen

Kreisverband der

Freien Demokraten FDP Karlsruhe-Land

Pressemitteilung vom 11. Dezember 2018

www.fdp-karlsruhe-land.de

FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn und Bundestagsabgeordneter Christian Jung:

Enttäuschte CDU-Mitglieder und bisherige CDU-Wähler mit liberaler Grundhaltung sind herzlich bei den Freien Demokraten willkommen

FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn (Mitte) freut sich über viele enttäuschte CDU-Mitglieder, die nun zu den Freien Demokraten kommen wollen. (Foto: PT)
FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn (Mitte) freut sich über viele enttäuschte CDU-Mitglieder, die nun zu den Freien Demokraten kommen wollen. (Foto: PT)

Weingarten. Die Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe reagieren auf die Presseberichte und persönlichen Mitteilungen von zahlreichen bisherigen CDU-Mitgliedern, die wegen den jüngsten Personalentscheidungen der CDU die Partei verlassen wollen. „Auch ohne Friedrich Merz ist es möglich, sich für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft aktiv in der Politik einzubringen. Deshalb freuen wir uns über bisherige CDU-Mitglieder und -Wähler mit liberaler Grundhaltung, wenn diese nun zur FDP kommen. Wir werden dazu nach Weihnachten und Dreikönig verschiedene persönliche Gespräche führen und freuen uns auf weitere Termine mit bisherigen CDU-Mitgliedern“, sagte FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn am Dienstag.

Besonders verärgert sind nach Mitteilung von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung viele CDU-Mitglieder in der Region über die „dialektischen Rechtfertigungen von CDU-Kreisvorsitzenden Daniel Caspary MdEP“, warum er Annegret Kramp-Karrenbauer gewählt und unterstützt habe. „Damit vertritt Daniel Caspary weder die regionale Basis der CDU noch die der Jungen Union. Jenseits der persönlichen Motivation führt dies bei wesentlichen Themen zu einer politischen Unschärfe, die wir als Freie Demokraten seit langer Zeit nicht mehr verstehen. So fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Olav Gutting nun auch eine Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Im Bundestag hat die CDU aber bisher entsprechende Anträge der Freien Demokraten immer geschlossen abgelehnt. Das Abstimmungsverhalten der einzelnen CDU-Bundestagsabgeordneten ist unter www.bundestag.de einsehbar“, sagte Christian Jung.

Website: www.fdp-karlsruhe-land.de