Schlagwort-Archiv: Flüchtlinge

Besuch der Bruchsaler Gemeinschaftsunterkunft

GemeinschaftsunterkunftBruchsal1kIn der Bruchsaler Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende informierten sich FDP-Landeschef Michael Theurer MdEP und FDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Jürgen Wacker über die dortige Arbeit und sprachen mit Mitarbeitern, ehrenamtlich Engagierten und Flüchtlingen. (Fotos: FDP)

GemeinschaftsunterkunftBruchsal7kFDP-Landesvorsitzender Michael Theurer MdEP war Anfang März 2016 zu verschiedenen Terminen in Bruchsal. Unter anderem besuchten er, FDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Jürgen Wacker und Zweitkandidat Dr. Christian Jung die Bruchsaler Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber. Dort wurden vor allem die Räumlichkeiten der „gynäkologischen Sprechstunde“ für Asylbewerberinnen/Migrantinnen besichtigt, die mit Hilfe zweier Ärztinnen und von Jürgen Wacker ehrenamtlich durchgeführt wird.

GemeinschaftsunterkunftBruchsal8kDazu wird ein spezieller, eigens dafür entwickelter Anamnesebogen mit entsprechenden Übersetzungen in die jeweiligen Muttersprachen verwendet. Außerdem gab es intensive Gespräche mit Mitarbeitern der Gemeinschaftsunterkunft und Asylbewerbern. Dabei offenbarten sich die großen organisatorischen Probleme und das bürokratische Chaos rund um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Freie Demokraten: Keine Koalition mit den Grünen!

Früherer Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll zu Gast in Bruchsal / Durchdachte Flüchtlingspolitik ohne Chaos und Rassismus notwendig

Goll-Media1Der frühere baden-württembergische Justizminister und Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Ulrich Goll sprach bei einer Veranstaltung der Freien Demokraten in Bruchsal. Die Fotos zeigen ihn u.a. mit FDP-Landtagskandidaten Prof. Dr. Jürgen Wacker (l.) und Zweitkandidaten Dr. Christian Jung. (Foto: SO)

Bruchsal. Die Freien Demokraten streben nach der Landtagswahl keine Koalition mit den Grünen in Baden-Württemberg an. „Nicht nur in der Verkehrs- und Bildungspolitik haben unsere Ziele sehr wenige Schnittmengen. Wir würden uns nur den ganzen Tag streiten. Eine Koalition ist deshalb nicht sinnvoll“, sagte der frühere baden-württembergische Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll MdL Ende Februar 2016 bei einer Veranstaltung der FDP in Bruchsal. Die Liberalen sehen die meisten Gemeinsamkeiten mit der CDU und der SPD und könnten sich auch eine Koalition mit der CDU alleine oder unter Einbindung der SPD vorstellen. „Wenn dies nicht klappt, werden wir wie bisher die beste Opposition im Landtag sein“, sagte Goll unter großem Beifall.

Die Freien Demokraten sagten vor der Wahl offen, mit wem sie koalieren würden, damit die Menschen eine bessere Orientierung hätten. „Es zeigt sich gerade deutlich, dass die Alternative für die Demokraten eindeutig die FDP ist. Denn wir haben als einzige Partei ein überzeugendes und durchdachtes Konzept zur Lösung der Flüchtlingskrise vorgelegt“, sagte Goll. Deutschland benötige sofort ein neues Einwanderungsrecht, müsse das staatliche Chaos bei der Aufnahme von Flüchtlingen lösen und müsse sich als Rechtsstaat deutlich gegen rechtsextreme und rassistische Bestrebungen wenden.

„Wir wissen zurzeit nicht, wer genau in unser Land kommt. Das ist ein verrückter Zustand, den die Bevölkerung nicht tolerieren wird. Frau Merkel macht gerade ihre eigene Partei kaputt und ist offenbar die einzige, die dies nicht bemerkt“, betonte Goll, für den eine „Überforderung“ der Gesellschaft längst eingetreten ist.

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Unterrichsstunde mit Jürgen Wacker

Paulusheim1kLandtagskandidat Prof. Dr. Jürgen Wacker (Wahlkeis Bruchsal) besuchte am 20.11.2015 im Rahmen des Tages der freien Schulen das Bruchsaler Paulusheim, eine katholische Privatschule der Schulstiftung der Erzdiözöse Freiburg. Vor Oberstufenschülern, Lehrern und Oberstudiendiektor Markus Zepp hielt er eine Unterrichtsstunde zur aktuellen Flüchtlingspolitik. Dabei berichtete er auch über seine frühere Tätigkeit als Entwicklungshelfer und Mediziner in Afrika.

Prof. Dr. Jürgen Wacker plädiert für ein modernes Einwanderungsrecht

Veranstaltung „Angst schadet – Mut stärkt“ zur Flüchtlingsaufnahme

BadSchönborn1Auf Einladung der Bad Schönborner Koordinierungsstelle Familienzentrum und der örtlichen Integrationsbeauftragten sprach Prof. Dr. Jürgen Wacker Ende Oktober 2015 auf einer Veranstaltung in der Aula der Michael-Ende-Schule zum Thema „Angst schadet – Mut stärkt“, bei der er sich vor allem mit der Flüchtlingsaufnahme beschäftigte. An der Veranstaltung beteiligten sich auch Christiane Bös (r.) und Claudia Maciejewski (2.v.l.) vom Familienzentrum Bad Schönborn und die evangelische Pfarrerin Gudrun Luise Helm. (Foto: Christian Jung)

Bad Schönborn. Für ein „modernes und geordnetes“ Einwanderungsrecht hat sich der Chefarzt der Bruchsaler Frauenklinik Prof. Dr. Jürgen Wacker bei einer Veranstaltung in Bad Schönborn ausgesprochen. Der frühere Entwicklungshelfer sprach Ende Oktober 2015 auf Einladung der Bad Schönborner Koordinierungsstelle Familienzentrum und der örtlichen Integrationsbeauftragten zum Thema „Angst schadet – Mut stärkt. Flucht und Vertreibung – (k)ein Grund für Angst“ in der Aula der Michael-Ende-Gemeinschaftsschule. Dabei konnten die Organisatorinnen auch die evangelische Pfarrerin Gudrun Luise Helm begrüßen, die sich in der Gemeinde und darüber hinaus sehr stark in der Flüchtlingsaufnahme engagiert.

„Um es deutlich zu sagen. Wir brauchen ein modernes und geordnetes Einwanderungsrecht, damit besonders qualifizierte Menschen die Möglichkeit haben, sich direkt bei den deutschen Botschaften für ein Visum zu bewerben“, sagte Jürgen Wacker bei seinem Vortrag. In diesem berichtete der Vorsitzende des Vereins „Menschen für Frauen“ nicht nur über seine frühere Tätigkeit als Entwicklungshelfer und Gynäkologe in Afrika und Burkina Faso, sondern ebenso über die Situation in den Flüchtlingsunterkünften im Landkreis Karlsruhe. Wacker will das Asylrecht als wichtige Säule des Grundgesetzes beibehalten. Prof. Dr. Jürgen Wacker plädiert für ein modernes Einwanderungsrecht weiterlesen