Schlagwort-Archiv: Verkehr

Stellvertretende Bundesvorsitzende besucht Christian Jung

#masz und #cj auf Tour

Einsatz für die Region Karlsruhe: Zusammen mit der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann war Dr. Christian Jung Ende Mai 2017 einen Tag im Landkreis Karlsruhe und in seinem Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land unterwegs. Am Anfang dieser „Reise“ besuchten die beiden das Start-Up-Unternehmen AURI Akustik in Philippsburg-Huttenheim.

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Daran schlossen sich zwei Vor-Ort-Termine zum Bahn-Lärmschutz an den Altstrecken in Philippsburg und an der B36 zwischen Philippsburg und Graben-Neudorf an. Zusammen mit den Freien Demokraten im Landkreis fordert #cj einen vierspurigen Ausbau der B36, damit der zukünftige Verkehr und der massive Anstieg des LKW-Verkehrs bewältigt werden kann und es nicht zu unnötigen Staus kommt. Vor allem die Grünen haben bis heute nicht begriffen, dass unsere Region eine der wichtigsten Verkehrssachsen in Europa ist. Dies gilt für alle Verkehrswege Straße, Schiene, Wasserwege. Stellvertretende Bundesvorsitzende besucht Christian Jung weiterlesen

Aktuelle Pressemitteilung der FDP Bretten

FDP bedauert „grüne Verzögerungstaktik“

Brettener Südwestumgehung ist für FDP-Bundestagskandidaten

Christian Jung integraler Bestandteil der regionalen Verkehrsplanung

BRETTEN (KBr). „Das LKW-Aufkommen wird in den nächsten Jahren weiter drastisch und spürbar zunehmen. Und die Laster werden sich ihren Weg durch den Kraichgau bahnen – ob mit oder ohne Südwestumgehung in Bretten“, sagte FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung bei einer Besprechung mit lokalen FDP-Mitgliedern am Mittwoch in Bretten. Eine großräumige Entlastungstrasse auf der südwestlichen Gemarkung Brettens sei angesichts dessen die einzige Möglichkeit, künftige Verkehrsströme in der Region sinnvoll zu kontrollieren. „Im Verbund mit den weiteren Umgehungsstraßen-Projekten zwischen Bruchsal und Pforzheim bildet die Brettener Südwesttangente eine durchgängige Verbindung zwischen der A5 und der A8. Diese Route wird gänzlich außerhalb von Ortschaften und Städten verlaufen, was einen unschätzbaren Mehrwert für Anwohner in den Kommunen und besonders Bretten mit sich bringen wird“, sagte Jung.

Christian Jung, Bundestagskandidat im WK 272, spricht sich klar für die Südwestumgehung aus.
Christian Jung, Bundestagskandidat im WK 272, spricht sich klar für die Südwestumgehung aus.

Mit der notwendigen Umgehung Brettens werde keine „Ersatzautobahn“ neu geschaffen. „Die Ersatzautobahn verläuft zu den Stoßzeiten oder bei Unfällen schon jetzt durch Bretten, Bauschlott und Bruchsal.“ Bedenklich halten es die Freien Demokraten, wenn die Brettener Grünen nun „süffisant und mit etwas Schadenfreude“ auf eine wahrscheinlich sehr lange Planungsphase verweisen. „Wir müssen uns gemeinsam für die Zukunftsfähigkeit der Region Bretten dafür anstrengen, dass die Südwestumgehung sehr rasch geplant und gebaut wird.“ Besonders die Grünen und das von ihnen geführte baden-württembergische Verkehrsministerium seien nun neben der CDU aufgefordert, noch mehr Mitarbeiter und Ingenieurskapazitäten in den Regierungspräsidien zur Verfügung zu stellen. Die Freien Demokraten und Christian Jung als Mitglied der Versammlung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein (RVMO) machen seit Monaten auf diesen Sachverhalt aufmerksam.

In diesem Zusammenhang sieht die FDP den Verweis auf einen „Wannentunnel“ in Bretten als gezieltes „Ablenkungsmanöver“, um eine lösungsorientierte Planung zu verzögern. Denn ein solches Projekt scheide schon allein wegen der erforderlichen Finanzierung durch die Stadt aus. „Man stelle sich vor, was heute in Gölshausen los wäre, wenn grüne Argumente die dortige Umgehungsstraße verhindert hätten. Im Gewerbegebiet haben sich viele mittelständische Firmen mit weltweiten Aktivitäten angesiedelt und tolle Arbeitsplätze geschaffen. Von solchen Infrastrukturmaßnahmen profitieren wir auch nach Jahren nachhaltig und haben so zum Wohlstand unserer Region beigetragen.“ Der zu befürchtende LKW-Kollaps müsse ebenso im Brettener Süden abgewendet werden. Notfalls könne man die neue ortsdurchfahrtsfreie Achse zwischen den Autobahnen 5 und 8 mit einer LKW-Maut belegen, wobei auch bestehende Fahrverbote für LKW schon jetzt besser durchgesetzt werden müssten.

PM FDP bedauert grüne Verzögerungstaktik 05042017

Bundesverkehrswegeplan 2030: „Bruchsal und Bretten nicht gegeneinander ausspielen“

Freie Demokraten fordern gemeinsame Bundesstraßen-Planung von Bruchsal über Bretten nach Pforzheim / Für die geplante Bruchsaler B35 Ortsumfahrung Ost will die FDP eine Tunnel-Lösung

Tunnel3kFDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung (2.v.l.) sowie Max Scheu, Bruchsals FDP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Wacker und Hans-Jürgen Bange (Stellv. Kreisvorsitzender der FDP Karlsruhe-Land) setzen sich für eine „gemeinsame, ganzheitliche und überregionale Planung“ ein, um die massiven Verkehrsprobleme zwischen Bruchsal, Bretten und Pforzheim zu lösen. Für die geplante Bruchsaler B35 Ortsumfahrung Ost fordern die Liberalen einen Tunnel. (Foto: FDP)

Bruchsal/Bretten. Die Freien Demokraten wollen die Verkehrsprobleme auf der Achse Bruchsal-Bretten-Pforzheim durch eine „gemeinsame, ganzheitliche und überregionale Planung“ lösen. „Es hat in den vergangenen Wochen keinen Sinn gemacht, dass viele Gemeinderäte an der B35/B294 unter Zeitdruck Stellungnahmen des nicht komplett durchdachten Bundesverkehrswegeplans abgeben mussten und dadurch selbst Widersprüche erzeugt haben“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung bei einem Vor-Ort-Termin der Freien Demokraten in Bruchsal. So hätte eine Bruchsaler Alternativplanung der B35 zur notwendigen Entlastung von Heidelsheim und Helmsheim nicht die Bedürfnisse von Bretten beachtet. Bundesverkehrswegeplan 2030: „Bruchsal und Bretten nicht gegeneinander ausspielen“ weiterlesen

Verkehrs-Infrastruktur muss in Baden-Württemberg dringend saniert werden

Vortrag von FDP-Bezirksvorsitzenden und Verkehrsexperten Stefan Tritschler bei den Freien Demokraten Bruchsal / Mobilität als Voraussetzung für Wettbewerb

Stefan TritschlerDer Bezirksvorsitzende der FDP Mittelbaden, Stefan Tritschler, sprach bei den Freien Demokraten Bruchsal über die Herausforderungen der Verkehrspolitik im Südwesten. (Foto: FDP)

Bruchsal. Zu einem Fachvortrag über die aktuellen Herausforderungen der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg konnte Anfang März 2016 FDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Jürgen Wacker (Wahlkreis Bruchsal) den Bezirksvorsitzenden der Freien Demokraten Mittelbaden, Stefan Tritschler, bei einer Veranstaltung in Bruchsal begrüßen. Zu Beginn seiner Ausführungen zu den verkehrspolitischen Zielen der Freien Demokraten hob der Referent dann hervor, dass in einer ideologiefreien Verkehrspolitik alle Verkehrsträger und Verkehrsmittel gebraucht werden. „Eine gute Verkehrspolitik zeichnet sich dadurch aus, dass sie diese gut kombiniert und nicht gegeneinander ausspielt. In einer mobilen Bürgergesellschaft schafft die Mobilität Freiräume für eine persönliche und selbst verantwortete Lebensgestaltung und ist Grundlage für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“, sagte Stefan Tritschler. Dies gelte insbesondere auch für Menschen mit Behinderungen, die darauf angewiesen seien, dass Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeuge barrierefrei bereitgestellt würden. Darüber hinaus ist für den Bezirksvorsitzenden der Freien Demokraten Mittelbaden eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur das Rückgrat einer prosperierenden Volkswirtschaft: „Für die Sicherung und Entwicklung unserer Wirtschaftsstandorte sind leistungsfähige Anbindungen an Straße und Schiene eine unverzichtbare Voraussetzung. Die dadurch ermöglichte Mobilität ist die Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region und für die hohe Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.“

Zahlreiche Studien und Kommissionen zeigen nach Mitteilung Tritschlers den großen Investitionsbedarf im Bereich der Verkehrsinfrastruktur auf. Dieser ergibt sich daraus, dass seit vielen Jahren zu wenig Geld in Erhaltung, Aus- und Neubau der Verkehrsinfrastruktur geflossen ist – sowohl im Bund als auch im Land. Nach Jahrzenten des notwendigen Aufbaus Ost muss der Bund nach Vorstellung der FDP im Rahmen des neuen Bundesverkehrswegeplans neue Prioritäten setzen und wieder mehr Geld in Baden-Württemberg investieren. „Auch das Land muss dringend mehr Geld in die Infrastruktur stecken. Daher fordern die Freien Demokraten ein Impulsprogramm im Umfang von einer Milliarde Euro für die Sanierung und den Ausbau der Infrastruktur. Das Geld soll aus der Landesstiftung entnommen werden und vor allem im Bereich der Straße und des Breitbandausbaus investiert werden“, betonte der Verkehrsexperte. Dies sei notwendig, da zum Beispiel viele Brücken dringend saniert oder ersetzt werden müssten. „Da der Verkehr viel stärker wächst als früher angenommen, sind diese bereits nach einigen Jahrzehnten am Ende ihrer Lebensdauer angekommen, so dass dringender Handlungsbedarf besteht, damit es nicht vermehrt zu Sperrungen und Beschränkungen der Tragfähigkeit von Brücken und in dessen Folge zu Staus und Umwegen kommt.“ In diesem Zusammen verwies Stefan Tritschler auch auf die aus Sicht der FDP dringend notwendige zweite Rheinbrücke bei Karlsruhe.

Auch im Eisenbahnverkehr gibt es viele Herausforderungen für die Politik. Der Güterverkehr auf der Schiene wächst vor allem auf der sehr wichtigen Nord-Süd-Verbindung im Rheintal stark an, dieses Wachstum wird sich mit der Eröffnung des Schweizer Gotthard-Tunnels noch verstärken. Es sei deshalb sinnvoll, dass „die lang laufenden Güterverkehre auf die Schiene verlagert werden, aber dazu sind natürlich auch ausreichende Streckenkapazitäten erforderlich. Der Ausbau der Rheintalbahn kommt leider viel langsamer voran als geplant und wird zwischen Karlsruhe und Basel wohl erst in den 2040er Jahren abgeschlossen werden.“ Die FDP habe seit vielen Jahren die Anliegen der Kommunen und Bürgerinitiativen vor Ort unterstützt und freue sich, dass der Bundestag vor wenigen Wochen den Weg für eine bürgerfreundliche und lärmreduzierte Trassenvariante inklusive des Offenburger Tunnels frei gemacht habe. Auch zwischen Karlsruhe und Mannheim werden nun zusätzliche Kapazitäten benötigt, um die zusätzlichen Züge aufnehmen zu können. Die Planungen stehen noch am Anfang, „aber die Politik in der Region sollte sich frühzeitig einbringen.“ Eine Möglichkeit dazu wäre laut Tritschler die Einrichtung eines Projektbeirats wie in Südbaden. In einem solchen Projektbeirat könnten sich neben der Bahn, dem Bund und dem Land auch die betroffenen Kommunen sowie Bürgerinitiativen beteiligen und gemeinsam die Weichen für eine von allen Beteiligten getragene Lösung stellen.