Die Zukunft des alten Feuerwehrareals

Christopher Gohl war vor Ort auf dem Gelände des alten Feuerwehrhauses und hat sich einen Überblick über die Pläne und den aktuellen Stand verschafft.

A. Czech, R. Schmitt, G. Majewski und C. Gohl (vlnr) bei der Diskussion zur Nutzung des Geländes

Nach dem Auszug der Feuerwehr aus dem Gebäude, welches auf den 1938 abgebrannten Grundmauern der Synagoge errichtet worden war, gab es viele Ideen und Visionen zur zukünftigen Nutzung. Auch ein Ideenwettbewerb hat bereits stattgefunden um die Bevölkerung in den Prozess besser einzubeziehen.
Nun war unser FDP Bundestagsabgeordnete, Christopher Gohl, zusammen mit Baden TV und dem Förderverein Haus der Geschichte der Juden Badens e.V. am Ort des Geschehens. Gohl unterhielt sich mit Günter Majewski und Rolf Schmitt, die die Vorschläge des Vereins anschaulich erläuterten. Demnach eignet sich der Ort hier in Bruchsal wie kein Zweiter in Baden zur Einrichtung eines Hauses der Geschichte der Juden Badens. Es soll sich um einen lebendigen Lernort handeln, der viel mehr umfasst als ein reines “Erinnerungsmuseum”. Neben der kulturellen Bereicherung der Stadt, biete das Haus auch eine Chance zur Belebung der Fußgängerzone und liefere neben dem Schloss eine weitere attraktive Anlaufstelle für Besucher aus der Region. Die Integration in das Stadtzentrum und die Realisierung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln von Stadt und Land wurden ebenfalls diskutiert. Mehr Details zu dem Projekt, können der Website des Vereins entnommen werden. Den Bericht von Baden TV werden wir an dieser Stelle verlinken, sobald er erschienen ist.
Die Freien Demokraten Bruchsal stehen hinter der Idee des Vereins und sehen darin eine großartige Chance für unsere Stadt. Bruchsal bietet eine gute Infrastruktur zur Realisierung eines solchen Begegnungszentrums und die Historie des Ortes ist einzigartig. Wir begrüßen die Vorschläge insbesondere auch deswegen, da sie Hand in Hand gehen mit einer Förderung der Demokratie und des gemeinsamen Zusammenlebens verschiedener Kulturen. Eine einseitige Nutzung zur Ausbildung für die Feuerwehr sehen wir aufgrund der Historie des Geländes kritisch. Eine gemeinschaftliche Nutzung mehrerer Interessenten ließe sich mit den dargelegten Plänen allerdings gut umsetzen und stellt damit für uns die bessere Lösung dar.