Hambrücken: FDP-Landtagskandidat Prof. Jürgen Wacker besucht das BNA-Schulungszentrum

Kontakt zum Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V. (BNA) hatte der FDP-Landtagskandidat, Prof. Dr. med. Jürgen Wacker (Wahlkreis Bruchsal), Chefarzt in der Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal, erstmals anlässlich des Bürgerempfangs der baden-württembergischen FDP/DVP-Landtagsfraktion in Bruchsal.

Tiere10kVon links nach rechts: Zweitkandidat Dr. Christian Jung, FDP, Bürgermeister Thomas Ackermann, Herbert Geitner, VDW, FDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Jürgen Wacker, Jürgen Hirt, BNA, Dr. Gisela von Hegel, BNA, Lorenz Haut, BNA und Willi Debatin.

Der BNA arbeitet konstruktiv mit der FDP/DVP-Landtagsfraktion zusammen und steht sowohl mit dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke als auch mit dem tierschutzpolitischen Sprecher Dr. Friedrich Bullinger regelmäßig zu Fragen des Tier- und Artenschutzes in Kontakt. Die Freien Demokraten haben mehrere parlamentarische Initiativen zum Thema auf den Weg gebracht.

Gemeinsam mit dem Landtagskandidaten besuchte auch der FDP-Landtagszweitkandidat und Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung, das BNA-Schulungszentrum. Auch Thomas Ackermann (CDU), Bürgermeister von Hambrücken, sowie Herbert Geitner, Landesvorsitzender des Verbandes deutscher Waldvogelpfleger und Vogelschützer, nahmen an der Veranstaltung teil. Bei seiner Begrüßung machte der BNA-Geschäftsführer Lorenz Haut keinen Hehl daraus, dass sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene dringend eine liberale Partei gebraucht werde, die bei ihrer Politik statt Verboten und gesetzlicher Bevormundung immer zuerst Aufklärung, Sachkunde und Freiwilligkeit ins Auge fasse.

„Auch beim Artenschutz wird deutlich, dass wir die andere Herangehensweise der FDP als Alternative zur weit verbreiteten Staats- und Behördengläubigkeit brauchen“, sagte Lorenz Haut. Tief beeindruckt zeigte sich Professor Wacker vom BNA-Schulungszentrum in Hambrücken wie auch von den äußerst sachkompetenten Aktivitäten des BNA im Tier- und Artenschutz. Nicht verstehen konnte Wacker, dass der BNA den außerschulischen Lernort im BNA-Schulungszentrum aufgeben musste, weil sich die grün-rote Landesregierung zu keiner Unterstützung bereit zeigte.

Ein solches Bildungsangebot ungenutzt zu lassen, zeige, wie planlos die Landesregierung in der Bildungspolitik agiere, sagte Wacker. Die Freien Demokraten wollen den einzelnen Schulen künftig ein eigenes Budget zuweisen, damit vor Ort auch über Kooperationen mit außerschulischen Lernorten entschieden werden kann. „Nicht zuletzt für offene Ganztagsschulen bietet sich die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie dem BNA-Schulungszentrum einfach an. Das könnten die Schulen sehr gut auch ohne Ministerium in Eigenverantwortung entscheiden.“

Wacker lobte, der BNA überzeuge von Hambrücken aus mit „ganz hoher Fachkompetenz, die Verbesserungen im Tier- und Artenschutz vorantreibt und keine ideologischen Forderungen stellt, wie es manch andere Tierschutzorganisation tut. Man muss in diesem Schulungszentrum keine Parteipolitik betreiben, denn von der exzellenten Sachkunde des BNA, die dieser auch immer wieder bei Anhörungen zu Gesetzesvorhaben zur Verfügung stellt, profitieren letztlich alle Parteien. Was ich heute zum Thema Artenschutzvollzug gehört habe, schockiert mich sehr; für ein völliges Versagen des Artenschutzvollzuges werden ‚Millionen von Steuern verbraten‘. Einerseits muss jeder Piepmatz an die zuständige Behörde gemeldet werden, andererseits kann diese aber mit den Meldungen nichts anfangen. Solch ein absurder Apparat ist weder den Steuerzahlern noch den Abertausenden bürokratisch schikanierter Tierhalter zumutbar. Ich werde mich in der FDP dafür einsetzen, dass diesem Behördenwahn ein Ende gesetzt wird.“

Die Gesellschaft müsse doch froh sein, dass es Menschen gibt, die sich zu Hause mit wildlebenden Tierarten, wie Zierfischen, Schildkröten und Vögeln beschäftigen und deshalb dürfe der Staat dieses Engagement nicht mit einer überzogenen Bürokratie bestrafen, sagte der FDP-Landtagskandidat Wacker: „Was ich heute gesehen habe, hat mich tief beeindruckt und ich gratuliere dem BNA zu seiner hervorragenden Arbeit, die er bundesweit leistet.“

(Pressemitteilung BNA vom 27.11.2015)